Melanie Kliever M. Sc. Psychologin

Psychotherapie bei PMDS & zyklusbedingten Stimmungseinbrüchen – Berlin & Online
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Ich fühle mich in einer Woche schrecklich
und in der nächsten erinnere ich mich
nicht mehr, warum.

Mit dem Zyklus als Puzzleteil setzt sich das Bild zusammen. Was wie ein Defizit wirkt, ist ein Muster. Und Muster lassen sich verändern.

Wie es sich anfühlt Ausgeliefert. Gefangen im Körper. Nicht wiedererkennbar.
Worum es in der Therapie geht Selbstbestimmung. Bei dir sein. Aus Sicherheit heraus leben.

Finde hier spezialisierte psychologische Begleitung bei PMDS und zyklusbedingten Krisen.

Erkennst du dich?

Kennst du das?

Manchmal weiß ich einfach nicht, was mit mir los ist. Ich muss plötzlich weinen, weil ich so gerührt bin. Oder werde plötzlich unendlich traurig. Dann bekomme ich meine Tage und merke: Oh, daran lags.

Ich bin so leicht reizbar. Wenn die Küche nicht sauber ist, fängt es in mir an zu brodeln. Meine Zündschnur ist so kurz, dass ich regelmäßig explodiere. Das bekommen dann mein Partner oder meine Kinder ab. Und hinterher schäme ich mich dafür.

Jede kleine Zurückweisung fühlt sich an, als sei ich in einem dunklen Raum mutterseelenallein zurückgelassen. Wenn ich vor anderen sprechen muss, fühle ich mich „so klein mit Hut". Normalerweise macht mir das nicht viel aus, aber in der Woche vor der Periode bin ich wie ein anderer Mensch.

Ich werde so unruhig. Wenn etwas schiefläuft, fühlt es sich gleich an, als würde die Welt untergehen. Beim kleinsten Missgeschick denke ich gleich „Was kannst du eigentlich?" über mich. Manchmal fühlt es sich an, als hätte ich keine Kraft mehr, das jeden Monat durchzumachen. Es ist eine Höllenwoche. Danach kann ich alles wieder vergessen, bis es im nächsten Monat wieder von vorne losgeht.

Das Danach

Erleichterung. Verwirrung darüber, wie man so außer sich sein konnte. Scham über das eigene Verhalten. Konsequenzen vorschneller Entscheidungen.

Wenn auch noch andere Zyklusbeschwerden dazukommen: nur wenige Tage im Monat, in denen man sich „normal" fühlt. Im schlimmsten Fall der Gedanke: So kann ich nicht weitermachen. Keine Kraft, monatlich diese schwierigen Tage bis Wochen zu erleben.

Über mich
An dir ist nichts kaputt.

Dein Körper hat mit den Voraussetzungen, die er mitbekommen hat, einen herausragenden Überlebensmechanismus gefunden. In meinem Therapieraum möchte ich dir einen sicheren Rahmen geben, in dem du aus dem Überleben heraustreten und zu mehr Lebenszufriedenheit finden kannst.

Als ein Kollege einer Patientin eine bipolare Störung diagnostizieren wollte, weil sie in einer Sitzung äußerst negativ war und in der nächsten wieder positiv gestimmt, habe ich eingeworfen, dass in so einer Situation auch Zyklusphasen eine Rolle spielen können. Da ist mir bewusst geworden, wie zyklusbedingte Beschwerden in der psychotherapeutischen Versorgung übersehen werden.

Ich habe mich auf den Weg gemacht, Frauengesundheit zu verstehen, die aktuelle Studienlage zu überblicken und nicht zuletzt mich mit meinem eigenen Zyklus anzufreunden.

Ich bin Melanie Kliever. Ich habe klinische Psychologie und Psychotherapie studiert. Um mit der Personzentriert Experientiellen Psychotherapie zu arbeiten, fällt meine Tätigkeit unter das Heilpraktikergesetz. Das erlaubt mir, mit EFIT (Emotionsfokussierte Individualtherapie) zu arbeiten, einem modernen Verfahren, das in Deutschland gerade erst ankommt.

Studium Klinische Psychologie & Psychotherapie Heilpraktikerin für Psychotherapie EFIT nach Sue Johnson Berlin & online
Wie Therapie wirkt

Was in einer Sitzung passiert

Zyklusbedingte Stimmungseinbrüche sind keine Schwäche und kein Charakterfehler. Sie sind oft tief verwurzelte emotionale Muster, die durch Hormonschwankungen an die Oberfläche kommen. Und die sich dort, wo sie entstanden sind, auch verändern lassen.

Ich arbeite mit EFIT — Emotionsfokussierter Individualtherapie (nach Sue Johnson), einem Verfahren aus der Personzentriert Experientiellen Psychotherapie mit viel­versprechender Studienlage für Depression, Angst und traumabezogene Störungen. So kann eine Sitzung aussehen:

Eine Sitzung — aus der Perspektive der Klientin

In die Therapiesitzung komme ich erschöpft und gleichzeitig aufgeladen. Ich habe Angst, in meinem Job zu versagen, meine Freunde zu enttäuschen, meine Beziehung zu verlieren. Bei jeder Bitte, die diese Woche an mich gestellt wurde, habe ich „Ja" gesagt.

In der Eile zum Termin habe ich ein Glas umgeworfen. Es hatte keinen besonderen emotionalen Wert, aber trotzdem sind mir sofort die gemeinsten Gedanken über mich in den Kopf geschossen. Ich habe mich noch nicht davon erholt, als ich in der Sitzung ankomme.

Nachdem ich die Gedanken beschrieben habe, werde ich nach dem Gefühl gefragt. Ich bin sauer auf mich selbst. Mir kommen Tränen in die Augen. Ich werde gefragt, was die Tränen sagen. Komische Frage.

„Ich reiche nicht aus"

kommt über meine Lippen. Die Therapeutin schaut mich verständnisvoll an.

„Wo fühlen Sie das in Ihrem Körper, dieses ‚Ich reiche nicht aus'?"

Meine Brust ist schwer und mein Bauch zusammengezogen. Meine Schultern fühlen sich an, als würden sie drei Tonnen tragen.

„Wenn Sie jetzt ganz diese Traurigkeit sind, was sehen Sie da vor Ihrem inneren Auge? In welcher frühen Situation finden Sie sich wieder?"

Eine Situation aus meiner Kindheit kommt hoch, in der ich mich verlassen gefühlt habe. Es schmerzt, diese Situation wieder zu erleben, aber mit der Hilfe der Therapeutin wird der Teil in mir, der sich ungenügend und allein fühlt, getröstet. Ich merke, wie ich langsam ruhiger werde. Mein Atem wird tiefer und meine Brust wird frei. Die Therapeutin meldet mir zurück, dass auch meine Schultern gesunken sind.

Nachdem ich durchgeatmet habe, sprechen wir darüber, wie ich mich diese Woche abgemüht habe, es allen recht zu machen. Ich erkenne, dass der Teil in mir, der gelernt hat, dass ich sonst verlassen werde, mich beschützen möchte. Als Erwachsene hindert er mich aber mehr, als dass er mir etwas bringt.

Ich habe noch ein paar Tage bis zu meiner Periode. Die möchte ich nutzen, um mal schöne Dinge für mich zu tun. Es fühlt sich zwar noch ungewohnt an, mir das zu erlauben, aber ich fange klein an. Ich lese mal wieder etwas Fiktionales, statt eines Sachbuches. Vielleicht sogar in der Badewanne.

Nach dieser Sitzung tut mir etwas Zeit an der frischen Luft gut. Ich atme durch.

Wie du merkst, sind die Sitzungen hoch individuell. Falls dir das zu intensiv klingt: Keine Sorge. Das Tempo wird an dich angepasst. Wir arbeiten im sogenannten „Toleranzfenster". Der erste Schritt ist immer Stabilität. Erst danach tauchen wir tiefer. Und: Vor dem Tiefseetauchen kommt immer erst das Schnorcheln.

Kostenloses Kennenlerngespräch

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Kein Risiko. Kein Vertrag. Nur ein Gespräch, in dem wir gemeinsam schauen, ob mein Ansatz zu dir passt.

Du hast nichts zu verlieren. Im unverbindlichen 15-minütigen Kennenlerngespräch bekommst du ein Gefühl dafür, ob zwischen uns „die Chemie stimmt". Wenn nicht, kein Problem. Ich bin dir nicht böse, wenn du keine Behandlung buchst. Minimaler Zeitaufwand für uns beide.

Gleichzeitig kann ich schauen, ob ich dir mit meinem Ansatz weiterhelfen kann, oder ob etwas anderes besser für dich geeignet wäre. Am Ende des Gesprächs kann ich dir direkt einen Termin für den Start der Behandlung geben.

Du musst das nicht länger allein schaffen. Ich bin für dich da.

Häufige Fragen

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